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Spielfilm nach einem authentischen Fall DVD

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Beschreibung

Budapest 1944. Die SS macht Geschäfte mit der Judenvertretung: GELD GEGEN LEBEN


Ein wenig thematisiertes Kapitel der Shoah, inszeniert als charakterloser Freihandel nur der Reichen. Das Drehbuch stammt u. a. von Friedrich Kaul, der selbst als Menschenhändler für die DDR aktiv war.

Die historisch-kritische DVD-Ausgabe ergänzt den DEFA-Spielfilm um korrigierende Materialien. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen 1944 in Ungarn leitet Adolf Eichmann umgehend die Deportationen der jüdischen Bevölkerung ein. Himmlers Sonderbeauftragter Kurt Becher requiriert jüdisches Eigentum für die SS, darunter den Weiss-Konzern, den er von den Eigentümern im Tausch gegen ihr Überleben erpresst. Weitere Tauschgeschäfte Geld gegen Leben werden von Rudolph Kasztner, Unterhändler der jüdischen Seite, angebahnt. Ein Geschäft, das die Nazis persönlich bereichert, die Opfer hingegen vermeintlich korrumpiert. Aufgrund weiterer Verhandlungen mit der Judenvertretung ergeht in Budapest am 21. August 1944 Himmlers sensationeller Befehl, jede weitere Deportation im Machtbereich des Dritten Reichs zu stoppen. Kurt Becher wurde in den Nachkriegsjahren zu einem der reichsten Männer Westdeutschlands.In der Tradition der »Braunbücher« u. a. von Friedrich Kaul propagandistisch zugespitzt, wird der Film durch das unveröffentlichte Zeitzeugengespräch »List als Waffe – Der Kampf gegen die ›Endlösung‹« sowie einen ausführlichen Essay von Lisa Schoß historisch eingeordnet, korrigiert und ergänzt.


Regie Wolfgang Luderer
Kamera Hans Heinrich
Darsteller Horst Schulze, Marion van de Kamp, Hannjo Hasse, Siegfried Weiß, Wolfgang Greese, Peter Sturm, Erika Pewlikowsky, Rolf Hoppe, Ivan Malré, Thomas Weisgerber
Drehbuch Walter Jupé, Friedrich Karl Kaul
Musik Wolfgang Lesser
Schnitt Wally Gurschke
Spezifikationen
Artikelnummer AM7009
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EAN 978-3-8488-7009-7
Bonus Als PDF-Datei im ROM-Teil der DVD: LIST ALS WAFFE – DER KAMPF GEGEN DIE ›ENDLÖSUNG‹. Ein Interview mit Kasztners Assistent Andreas Biss, Mitglied des jüdischen Rettungskomitees in Budapest, das der Verleger Jörg Schröder am 2. und 3. März 1985 mit ihm führte. Transkribiert von Barbara Kalender, redigiert von Jörg Schröder und Barbara Kalender. | Mit einem ausführlichen Booklet zur Geschichte des Films von Lisa Schoß.
Veröffentlichung 04.10.2018
Produktionsjahr 1966
Regionalcode 0
Farbmodus Schwarz/Weiß
FSK Info-Programm
Laufzeit ca. 92  Min.
Videostandard PAL
Produktionsland DDR
Sprache Deutsch
Untertitel Keine
Material DVD
Verpackungsart 1 DVD
Tonformat Dolby Digital 2.0
Bildformat 16:9
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